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Krankenpflegeschulen präsentieren sich auf der afa

Bei der Augsburger Frühjahrsausstellung (afa) Anfang des Jahres haben sich auch die Berufsfachschulen für Krankenpflege Günzburg und Kaufbeuren präsentiert. Sie hatten am Messestand des Bezirks Schwaben einen eigenen Stand aufgebaut. Dort standen sie den Besuchern Rede und Antwort, warteten mit Aktionen auf und zeigten typische Anwendungen aus ihrem künftigen Arbeitsalltag.

Den Auftakt machte die Klasse F 17 der Günzburger Krankenpflegeschule mit ihrer Klassenleitung Carmen Faith am 31. Januar. Unter dem Motto „Ihre Gesundheit ist unser Beruf“ hatten die zahlreichen Messebesucher die Möglichkeit, ihren Cholesterinwert, Blutzucker und Blutdruck bestimmen zu lassen. Dieses Angebot war ein voller Erfolg und mit einem solchen Andrang an Interessierten hatte kaum jemand gerechnet.

Die Schülerinnen und Schüler hatten alle Hände voll zu tun und waren mit Begeisterung bei der Sache. Als angehende Gesundheits- und Krankenpfleger waren sie so richtig in ihrem Element und konnten genau das umsetzen, was ja auch wesentlicher Teil ihres beruflichen Handelns ist: auf Menschen zuzugehen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, sie zu motivieren und professionell in Gesundheitsfragen zu beraten. Zum Abschluss gab es ein dickes Lob von den Verantwortlichen des Bezirks Schwaben für die wertvolle Unterstützung durch die Günzburger Klasse.

Am 2. Februar war die Berufsfachschule für Krankenpflege Kaufbeuren an der Reihe. Zwei Lehrer und drei Schülerinnen boten auf der afa eine Messstation für Blutzucker und Blutdruck an. Die Messungen wurden sehr rege angefragt. Das Kaufbeurer Team war beinahe unaufhörlich mit dem Messen der Werte beschäftigt. Oft berichteten Besucher über Probleme mit ihrer Gesundheit und freuten sich, dass man ihnen zuhörte.

Der große Hit, so Schulleiter Markus Ellenrieder, waren jedoch die kostenlosen Handmassagen, die gleichzeitig von drei Interessierten genutzt werden konnten. „Tatsächlich waren wir von 9 Uhr bis 18 Uhr durchgehend gefragt. Sogar Warteschlangen bildeten sich“, berichtet Ellenrieder. Die Besucher konnten unter drei verschiedenen Aromaölen auswählen. Die anschließende Massage genossen sie sehr. Zahlreiche Gäste zeigten sich überrascht, dass diese Massagen Bestandteil der Pflegeausbildung sind und auf den Stationen angewandt werden. Sie bestätigten, dass in der schnelllebigen Zeit heute diese Art der Anwendung ein probates Mittel der Entschleunigung ist und dabei auch gute und sehr persönliche Gespräche stattfinden können.