Träger psychiatrischer Krankenhäuser fordern in Irsee bessere Verzahnung von stationärer und ambulanter Behandlung
In der konstruktiven Atmosphäre von Kloster Irsee durften wir heuer Gastgeber für 45 Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft der Träger Psychiatrischer Krankenhäuser (BAG) sein. Drei Tage die voll im Zeichen einer Verbesserung der disziplinen- und sektorenübergreifenden Verzahnung therapeutischer Leistungen für psychisch kranke Menschen standen. Denn vor allem der Übergang von stationärer in die ambulante Versorgung funktioniert häufig nicht reibungslos, auch weil das geltende Finanzierungssystem mit seinen unterschiedlichen Abrechungsformen die notwendige Verknüpfung der Leistungsangebote erschwert. Die Klinikträger appellierten deshalb an die Krankenkassen, verstärkt von der gesetzlichen Möglichkeit Gebrauch zu machen, mit Kliniken Komplexleistungsvereinbarungen abzuschließen, gleichzeitig aber Zugangshürden hierzu abzubauen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Träger psychiatrischer Fachkrankenhäuser (BAG) ist ein Zusammenschluss der psychiatrischen Fachkrankenhäuser Deutschlands. In ihr sind staatliche, kommunale, kirchliche, freigemeinnützige und private Krankenhausträger aus allen Bundesländern vertreten. Sie repräsentiert mit rund 60.000 Betten und Plätzen rund zwei Drittel aller psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen und forensischen betten in Deutschland.
Des hält ma ja im Kopf id aus - 25 Jahre Bezirkskrankenhaus Kempten
Das wunderschöne Ambiente des Stadttheaters haben wir genutzt, um in lockerer Atmosphäre auf 25 Jahre BKH Kempten zurückzublicken. Nicht nur ein BR-Filmbeitrag von damals mit "echten" BKH-Akteuren brachte die Festgäste zum Schmunzeln. Das Ganze musikalisch grandios umrahmt von Alena Sautier als Mezzosopran mit Yukie Togashi am Klavier und mit interessanten Einblicken von Prof. Falkai, Präsident der DGPPN - da darf man gespannt sein, was sich unsere Kolleginnen und Kollegen für den 50. Geburtstag ihrer Klinik überlegen!
Eröffnung unserer Akutgeriatrie in Günzburg
Untersuchungen zeigen, dass schon sechsjährige Kinder negative Phantasien von bedauernswerten Alten hegen. Weil „alt sein“ so oft etwas mit „krank sein“ zu tun hat, weckt das in jedem von uns den Wunsch „lange zu leben, ohne alt zu sein“ und es kommt eben gerade darauf an, möglichst lange, möglichst uneingeschränkt zu leben, und bei allem Lang-Leben nicht mit den oft negativen Begleiterscheinungen des Altwerdens konfrontiert zu werden. Für diejenigen, denen das nicht beschert ist, möchten wir mit unserer neuen Akutgeriatrie in Günzburg sinnvolle Behandlungsmöglichkeiten anbieten.
Fotowettbewerb mehr nähe - Die Gewinner stehen fest
Überrascht, erfreut, begeistert haben uns die vielen Einsendungen zu unserem Fotowettbewerb "mehr nähe". Mit viel Kreativität haben sich unsere Beschäftigten an das Thema herangetraut. Seit gestern sind die Gewinner offiziell:
- Platz: Ursula Barton, Günzburg
- Platz: Kurs 18 der Physiotherapieschule Günzburg
- Platz: Matthias Hammerschmidt, Günzburg
- Platz: Martin Bayer, Günzburg
- Platz: Eva Weberstetter-Matthews, Augsburg
- Platz: Mareen Theune-Vogelsang, Augsburg
- Platz: Udo Holub, Günzburg
- Platz: Kurs 19 der Physiotherapieschule Günzburg
- Platz: Gerhard Fischer, Günzburg
- Platz: Udo Holub, Günzburg
Vielleicht können wir beim nächsten Mal noch mehr KollegInnen aus dem Allgäu zum Mitmachen ermuntern ;-)
Sehen Sie hier unsere Galerie der Gewinnerbilder:
Eine ganze Messehalle voll mit Lösungen - ein neues Konzept wird zum Erfolg
Unsere Überzeugung ist: Erst, wenn man selbst zu einem unpopulären Thema steht, verhilft man der ganzen Sache zu mehr Akzeptanz. Das neue Messekonzept der Bezirkskliniken Schwaben, mit dem Besucher ungewohnt offen und direkt auf seelische Erkrankungen angesprochen werden, war selbst für unsere Mitarbeiter anfangs nicht ganz einfach anzunehmen. Und wir müssen zugeben, dass auch wir nicht an einen solchen Erfolg geglaubt haben: an 9 Messetagen haben wir knapp 2.500 intensive Beratungsgespräche geführt. Für den einen oder anderen die Initialzündung, endlich professionelle HIlfe in Anspruch zu nehmen. Die neue Selbstverständlichkeit, mit der wir uns auf der Augsburger Frühjahrsausstellung präsentiert haben, tut gut und hilft, auf unkonventionelle Art und Weise eine breite Öffentlichkeit an ein immer noch tabuisiertes Thema heranzuführen.









































































































